# Tuesday, April 24, 2007

Ich sichere jetzt seit 2 Wochen meine Daten zu Hause über den Online Backup Dienst Mozy Free. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden.

Hier bei CPTec haben wir eine funktionierende Backup-Strategie. Alle wichtigen Daten liegen auf einem File Server mit zwei Raid 1 Arrays. Deren Inhalt wird stündlich mit Robocopy auf einen anderen Server gespiegelt. Zusätzlich sichert CPTec-Backup täglich und wöchentlich auf verschiedene Platten. Unter anderem auch externe USB Platten, die dann ausser Haus gelagert werden. Wir glauben, dass unsere Daten damit sehr sicher gespeichert sind. Zusätzlich können wir auf verschiedene Versionen zurückgreifen.

An meinem Heimarbeitsplatz möchte ich diesen Aufwand aber nicht treiben. Trotzdem sollen wichtige Daten zuverlässig und bequem gesichert werden. Wichtig ist dabei auch, dass die Daten auch wirklich außer Haus gesichert werden. Ein Blitzschlag könnte alle laufenden Festplatten zerstören. Oder es brennt.

Also brauche ich eine Datensicherung über das Internet. Wenn man die maximale Upload Geschwindigkeit einer typischen DSL Leitung mit der Größe heutiger Festplatten vergleicht, kommt man schnell zu dem Schluss, dass man nicht alle Daten auf diese Art sichern kann. Die komplette Medienbibliothek scheidet aus. Auch die Office Installation lässt sich über die Original DVD schneller restaurieren. Aber meine Outlook Postfach, meine Dokumente oder aktuelle Software Projekte können gut über die Leitung rutschen.

Die MP3 Sammlung ändert sich nicht rasant. Die kann man regelmäßig auf eine USB Platte sichern. Meine eigenen Dokumente will ich aber automatisiert gesichert haben.

Bei Mozy installiert man sich einen Backup Agenten, der regelmäßig oder auf Befehl alle veränderten Daten zu den Mozy Servern überträgt. Man definiert die Verzeichnisse, die überwacht werden sollen und achtet darauf, dass man das 2 GB Limit der kostenlosen Version nicht überschreitet. Fertig.

Die genauen Features kann man auf der Mozy Seite leicht nachlesen. Was mich besonders überzeugt hat:

  • 30 Tage Versionsarchiv
  • Zugriff auf das Archiv über das Web
  • kostenlos

Ich kann mir hier in der Arbeit die benötigten Dateien im Browser zusammenstellen. Mozy erzeugt daraus Rar Archiv das ich einfach herunterladen kann.

Mozy Restore

Falls sich jemand für Mozy interessiert. Mit diesem Referral Code 67F8A2 oder diesem Referral Link gibt es gleich 256MB Backup Platz zusätzlich. Für den Neukunden und für mich :). Aber erst nach dem ersten erfolgreichen Backup.

Also los, Daten sichern!

Tuesday, April 24, 2007 4:00:25 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Wednesday, April 18, 2007

Es gibt viele Möglichkeiten, die Felder einer Eingabemaske zu beschriften. Die Labels darüber oder daneben? Fette Schrift oder normal? Rechts- oder linksbündig.

Geschmacksfrage? Sicher auch! Nur nach wessen Geschmack?

James Avery hat ein paar Artikel zu dem Thema in The Art of Label Placement zusammengetragen. Unter anderem wurde untersucht, wie die Augen der Anwender über den Bildschirm gleiten und wie lange sie zur Erfassung der Informationen brauchen. Sein Ergebnis: Nicht fette Beschriftung über dem Eingabefeld.

In den Artikeln steckt aber noch mehr Interessantes. Selber lesen schadet nicht :)

Und wie der Zufall so will, habe ich gerade berichtet, wie toll man jetzt mit ASP.NET seine Controls komplett mit CSS gestalten kann. Also habe ich den die Stylesheets kurz bearbeitet und die Labels umpositioniert. Das war eine Sache von wenigen Minuten. Schon sind in der Applikation alle ASP.NET DetailsViews verbessert.

Vorher:

Nachher:

Ich gebe zu, als ich gerade dabei war, habe ich auch ein wenig an den Farben gedreht. Mehr möchte ich dann aber mit CSS gar nicht machen. Die Idee sollte ja sein, dass ein Designer mit mehr ästhetischem Empfinden diese Aufgabe übernimmt. Nur habe ich gerade keinen Designer zur Hand gehabt :).

Wednesday, April 18, 2007 9:15:21 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Monday, April 16, 2007

Meine letzten Projekte waren alles Windows Forms Projekte. Eines dieser Projekte hat sogar noch einen kurzen Ausflug Richtung WPF erlebt. Also durfte ich kurz in die Zukunft der Desktop Applikationen hineinschnuppern. Ein sehr geniales, zukunftsweisendes Konzept. Mit vielen Ideen, die ihre Wurzeln auch bei ASP.NET haben. Alles ist noch sehr frisch und spannend. Dafür liefert Google nur sehr zögerlich Antworten, selbst für triviale Probleme.

Jetzt bin ich nach langer Zeit mal wieder bei ASP.NET gelandet. Eine im Vergleich zu WPF etablierte Technologie. Weniger coole neue Konzepte, dafür erprobt und gut dokumentiert. Insbesondere die erweiterbare Architektur, wie zum Beispiel das Provider Model, wird gelobt.

Ein weitere gute Architektur sind die Control Adapter. Für jedes eingebaute ASP.NET Control lässt sich über einen Control Adapter die HTML Ausgabe komplett neu programmieren, ohne dass sich die Verwendung und Programmierung des Controls selbst ändert. Leider haben die eingebauten ASP.NET Controls das Problem, recht unsauberen HTML Code zu erzeugen: Viele Inline Styles, Tabellenkonstrukte und das Ganze ist nicht W3C konform.

Mit Schmunzeln denke ich an eine ältere DotNetRocks Show zurück. Carl Franklin, der Host, wurde von seinem Gast gefragt:

Wozu verwendet man bei HTML eigentlich Tabellen?

Um Elemente auf der Webseite zu arrangieren.

Nein, für Tabellen!

Heute sollten man Webseiten mit XHTML und CSS entwickeln. Tabellen sollten man sich für tabellarische Daten aufsparen. Um da auch mit ASP.NET mitspielen zu können hat Microsoft vor kurzem die ASP.NET 2.0 CSS Friendly Control Adapters 1.0 veröffentlicht. Mit relativ wenig Aufwand kann man damit seine bestehende Applikation aufrüsten:

  • Microsoft hört auf seine Entwickler und verbessert eine existierende Technologie.
  • Microsoft liefert die Adapter mit Source Code. Die Ausgabe kann also angepasst werden.
  • Die ursprüngliche Architektur war so flexibel, dass man ohne tiefgreifende Änderung diese Anpassung nachrüsten kann.

Auch mit diesen Controls sind die ausgegeben Seiten noch nicht komplett W3C konform. Die Validierung bemängelt noch ein paar Kleinigkeiten. Dafür gäbe es zwar auch Lösungen. Die sind aber eher "Hacks", die ich nicht implementieren werde.

Monday, April 16, 2007 4:21:04 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Friday, April 13, 2007

Es gibt diese kleinen unscheinbaren Tools, die man erst vermisst, wenn man an einem anderen Rechner darauf verzichten muss. Notepad kennt jeder. Das ist bei Windows schon lange dabei und hat sich eigentlich nie grundsätzlich geändert. Leider auch nicht verbessert.

Rory Blyth hat in seinem Blog zwar seinen Job riskiert und einen Ausblick auf Notepad V.Next gegeben: Let's put my job in jeopardy

Daraus ist aber nie etwas geworden :).

Deswegen sucht man sich einen geeigneten Ersatz. Notepad++ verwende ich hin und wieder. Das ist aber schon zu anders als Notepad. Nicht mehr ganz der kleine Helfer, schon ein eher ein mächtiger Editor. Und damit auch gewöhnungsbedürftiger.

Um Besten gefällt mir Notepad2. Insbesondere der einfache Umgang mit den verschiedenen Codierungen (Ansi, UTF8, etc.) hilft. Leider ist die neueste Version vom 25. Juni 2004 gewesen. Die hat zwar toll funktioniert. Das ganze sah aber noch einem beendeten Projekt aus. Doch ganz unverhofft gibt es jetzt eine Version 2.0.15. Und damit lebt das "zweite" Notepad hoffentlich noch eine Weile weiter.

Friday, April 13, 2007 8:29:10 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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