# Wednesday, September 05, 2007

Gehört hatte ich schon öfters von dem Foxit Reader: Einem kleinen, schnellen Ersatz für den Adobe Acrobat Reader. Aber in einigen Applikation verwende ich den Acrobat Reader als Komponente zur PDF Darstellung. Das heißt der Acrobat Reader ist ohnehin notwendig auf meinem Rechner installiert. Auch selbst erzeugte PDFs sollen in erster Linie im Acrobat Reader funktionieren. Da hilft Foxit nicht viel.

Und so schlimm empfand ich das Original von Adobe dann auch nicht, dass der mentale Aufwand für einen weiteren PDF Reader gerechtfertigt war. Jetzt beschäftige ich mich bei einem aktuellen Projekt intensiver mit der Adobe Acrobat Linie und der zugehörigen SDK. Auf einmal benötige ich einen zusätzlichen PDF Reader. Wieso kann man nicht mit den Adobe Tools alleine die Aufgabe lösen?

Das Problem liegt in der Architektur von Adobe Acrobat Professional und dem Adobe Reader. Es ist vielleicht schon aufgefallen, dass wenn man einmal ein PDF mit einem der beiden geöffnet hat, das andere Tool nicht mehr funktioniert. War der Reader offen, geht kein Acrobat Professional mehr und umgekehrt. Klemmt irgendwie eine (scheinbare) Instanz der Tools, geht gar nichts mehr. Auch wenn mehrere Acrobat Fenster offen sind und eines einen modalen Dialog darstellt, geht im anderen Fenster nichts mehr.

Das fällt vielleicht normalerweise nicht auf, aber wer die SDK Dokumentation noch nicht auswendig kann, wird sich wundern: Man öffnet den JavaScript Editor in Acrobat und möchte seinen Code bearbeiten. Natürlich ließt man parallel die API Dokumentation. Nur was macht der arme Entwickler mit einer PDF Dokumentation, während er in einem PDF arbeitet? Gar nichts, zumindest nicht mit Adobe-Mitteln. Erst wenn man den Editor beendet, erwacht Acrobat wieder und die Dokumentation steht zur Verfügung. Nur wer vorher die richtige Seite in der SDK geöffnet hat, kann Code und Erklärung gleichzeitig studieren.

Die einfachste Lösung war für mich, den Foxit Reader für die Adobe Acrobat SDK zu verwenden. Ironie des großen Softwarehauses.

  Foxit Reader
Wednesday, September 05, 2007 1:18:51 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Monday, August 27, 2007

JavaScript ist eine dynamische Sprache. Der Code wird nicht kompiliert sondern zur Laufzeit interpretiert. Dadurch wird unter anderem die eval Funktion ermöglicht, die innerhalb eines Skripts einfach JavaScript Code als Parameter entgegen nimmt und ausführt.

Im .NET Framework gibt (gab) es eine Variante von JavaScript: JScript. Damit sollte es möglich sein, aus einem C# Programm heraus diese JScript Funktion aufzurufen. Und tatsächlich ist dies sogar sehr einfach möglich. Man muss sich nur darüber im klaren sein, dass das nur eine Übergangslösung ist.

Aus MSDN VsaEngine:

Use of this type is not recommended because it is being deprecated in Visual Studio 2005; there will be no replacement for this feature. Please see the ICodeCompiler documentation for additional help.

In .NET 3.0 ist es damit bereits Schluss. In Zukunft wird wohl eher die Dynamic Language Runtime DLR dafür verwendet.

Das hilft mir aber jetzt nichts. Die einfachste Lösung habe ich in einem Kommentar zu einem Blog-Eintrag von Rick Strahl gefunden: Evaluating JavaScript code from C#

Man erzeugt sich eine JScript Dll:

  1. Mit Notepad eine Datei mit folgendem Text erzeugen:
    class EvalClass { function Evaluate(expression: String) { return eval(expression, "unsafe"); } }
  2. Die Datei als C:\MyEval.js speichern.
  3. Einen VS2005 Command Prompt (Start, Programs, VS2005, VS2005 Tools) öffnen.
  4. Auf C:\ wechseln.
  5. Folgenden Befehl absetzen:
    jsc /t:library C:\MyEval.js
  6. Es wird eine neue Datei mit dem Namen MyEval.dll erzeugt.
  7. MyEval.dll in das gewünschte C# Projekt kopieren und referenzieren. Zusätzlich muss noch Microsoft.Jscript.dll referenziert werden.
  8. So kann jetzt die JavaScript Eval Funktion aufgerufen werden:
    EvalClass evalClass = new EvalClass();
    object result = evalClass.Evaluate("2+3");

 

Das  funktioniert wirklich so einfach und gut. Was ich später noch ändern musste, war der zusätzlich String Parameter "unsafe" bei der JScript eval Funktion. Ohne diesen Parameter gibt es eine Security Exception, wenn der übergebene JavaScript Code eine neue Funktion deklariert.

Monday, August 27, 2007 10:57:25 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Wednesday, August 22, 2007

Früher waren Webseiten in HTML codiert und animierte Gifs haben für ein bisschen Bewegung gesorgt. Ein paar besonders tolle Entwickler konnten per JavaScript Bilder austauschen, wenn sich der Mauszeiger darüber bewegt hat. Daten wurden in ein Formular eingegeben und per Submit an den Server übertragen. Damals war alles aus heutiger Sicht überschaubar.

Das Web 2.0 hat uns AJAX und damit den nach Hause telefonierenden, per JavaScript programmierten Browser gebracht. Damit erstellte Webanwendungen stehen in ihrer Funktionalität in manchen Bereichen Desktop Applikationen in nicht mehr nach. Aber ohne JavaScript geht auf diesen Seiten gar nichts mehr.

Gleichzeitig können fast alle neueren Browser-Schwachstellen mit deaktiviertem JavaScript umgangen werden. Also ohne JavaScript ist man sicherer, aber es funktioniert nicht mehr sehr viel. Was tun?

noscript_logo

NoScript ist ein Firefox Add-on, dass es ermöglicht JavaScript in Abhängigkeit der besuchten Webseite an- und abzuschalten. Bei der ersten Installation ist JavaScript auf allen Webseiten verboten. Besucht man vertrauenswürdige Seite, die JavaScript benötigt, kann man die Ausführung von JavaScript erlauben und NoScript merkt sich diese Einstellung. Im Laufe der Zeit erstellt man sich damit eine eigene Whitelist der erlaubten Seiten und bemerkt NoScript dann eigentlich nicht mehr.

NoScript ermöglicht es auch, JavaScript generell wieder zu aktivieren. Dieser Versuchung sollte man aber widerstehen.

Inzwischen sind noch ein paar weitere Funktionen für ein sichereres Browsen in NoScript implementiert worden. Es können Java, Flash und andere Plug-ins von nicht vertrauenswürdigen Seiten blockiert werden. Auch gegen Cross-Site Scripting (XSS) Angriffe versucht NoScript zu schützen.

Ich selbst verwende seit einiger Zeit NoScript und würde nicht mehr ohne diese zusätzliche Sicherheit surfen. Diese Woche hat hier bei CPTec ein Kollege einen Virus in Quarantäne geschickt. In den eher dubiosen Ecken des WWW hat unser Virenscanner in seinem HTTP Traffic den Bösewicht entdeckt. Noch mal Glück gehabt. Aber selbst bei täglichen Updates der Patterns ist die Scan Engine potentiell immer zu langsam für den jeweils neuesten Schädling. Jetzt wird bei uns NoScript zur Pflichtinstallation.

Wednesday, August 22, 2007 10:26:45 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Monday, August 20, 2007

Innerhalb der Acrobat Welt gibt es einige Integrations-Technologien von Adobe: Für die PDF Erzeugung ist die teure, exklusive PDF Library sicher am Besten geeignet und Plug-Ins schreibt man eher mit der Acrobat SDK in C. Für Interaktionen und einfache Automatisierungen im PDF Dokument ist JavaScript gedacht.

Eine standardisierte Skriptsprache (ECMA) auf dem Niveau von JavaScript ist sicher besser als zum Beispiel VBA (Visual Basic for Applications), mit dem man in Microsoft Office seit Jahrzehnten (ab 1995) seine Makros bastelt. Adobe hat eine dynamische, objektorientierte und modernere Sprache gewählt. Aber manches ist bei VBA besser gewesen.

Ich weiß jetzt nicht mehr, wann ich das erste mal den Microsoft VBA Editor geöffnet hatte. Es ist sehr lange her,  aber IntelliSense war damals schon vorhanden. Auch war der Code in Abhängigkeit von seiner Eigenschaft farbig markiert. Syntax highlighting nennt man das im Englischen. Was hat Adobe da zu bieten?

Acrobat JavaScript Editor

So sieht also der JavaScript Edit in Acrobat aus. Ganze 3 Buttons, farbloser Text, keinerlei Code Unterstützung und auch keine kontextsensitiven Menüs. Zum Glück kann man in den Eigenschaften einen externen Editor angeben. Am Besten einen, der JavaScript kennt.

Ohne externen Editor geht es bei längerem Code auch gar nicht mehr:

Adobe Acrobat Error

Nun quält der Microsoft Visual Studio verwöhnte Entwickler sein JavaScript irgendwie in die PDF Datei und macht dabei einen Fehler. Fehler machen gehört dazu, der Debugger hoffentlich auch.

Acrobat JavaScript Debugger

Das ist im Vergleich zum Editor jetzt fast schon eine überladene Benutzeroberfläche. Oben links finden sich die Buttons zur Ablaufsteuerung: Resume Execution, Interrupt, Quit, Step over, Step into, Step out

Dazu gibt es keine mir bekannten Hotkeys. Also fleißig mit der Maus die kleinen Knöpfchen angepeilt. Ist man an einer interessanten Stelle im Code angelangt, will man natürlich in das Code Fenster wechseln. Wer versucht mit Tabulator-Taste das aktive Steuerelement zu wechseln ist natürlich zu sehr von einem Windows Standard geblendet. Dieser Dialog will die Maus bewegt sehen!

Aber jetzt kommt der Clou! Zwischen dem aktuellen Skript und den obigen Buttons liegt ein Fenster mit der Skript Hierarchie:

Adobe_JavaScript_Debugger

Na gut, so ist das nun mal, irgendwo muss die Maus ja immer drüber. Denkste! Das Steuerelement im rot markierten Bereich hat Hot Tracking aktiviert. Die bloße Berührung mit dem Mauszeiger lässt den Code an die entsprechende Stelle springen. Weg ist der Kontext. Also die Übung wiederholen und diesmal die Maus im weiten Bogen bewegen. Na also geht doch!

Acrobat_Debugger_LineColumn

Im unteren Teil werden zwei Textboxen und einmal die aktuelle Zeile und Spalte angezeigt. Aber Vorsicht, die Anzeige gehört nur zur unteren Textbox, zur Console. Die aktuelle Zeile im Script-Fenster muss man selber zählen. Wer gut im Raten ist, kann auch das kleine Gitter # anklicken und zu einer Zeilennummer springen.

Puh! Diese kleine Lästerei musste jetzt sein. Das Nervenkostüm und die Produktivität leidet in der Adobe Welt aus meiner Sicht sehr. Ich erwarte ja keine Visual Studio oder Eclipse Umgebung, aber diesen Dialog verwendet Adobe-Intern sicher niemand. Heute will man doch eigentlich in der eigenen Infrastruktur externe Entwickler fördern. Das ist gut für das Hauptprodukt. Microsoft ist da meines Erachtens ein paar Schritte weiter.

Monday, August 20, 2007 10:42:57 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Friday, August 17, 2007

 Eine neue Version von dieser ASP.Net Blog Engine wurde veröffentlich:

Version 2.0 of dasBlog is released, and dasBlog goes ASP.NET 2.0 (with medium trust).

Das Update lief eigentlich problemlos. Lediglich die Anzeige bisheriger Aktivitäten funktioniert nicht. Alte Log Dateien werden gezippt gespeichert und irgendwie klemmt etwas mit der Auswertung dieser gezippten Dateien. Ich habe nach einer Lösung gesucht, aber bis zum Source Code und Debugger hat mich das Problem nicht gequält. So oft schau ich mir die Auswertung nicht an.

dasBlog

Friday, August 17, 2007 1:28:02 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Tuesday, August 14, 2007

Die Überschrift ist kein Roman, sondern, auch wenn die Länge es nicht erahnen lässt, eine Erweiterung der Team Edition for Database Professionals. Microsoft setzt damit die Tradition fort, dass es zu vielen Produkten ein paar kostenlose Erweiterung direkt aus den Entwickler Teams gibt. Über diese Power Tools kann Microsoft auch zwischen den großen Release Zyklen neue Funktionen veröffentlichen:

Microsoft® Visual Studio® 2005 Team Edition for Database Professionals Service Release 1 (Voraussetzung für die Power Tools)

Microsoft® Visual Studio® 2005 Team Edition for Database Professionals Power Tools

Details zu den neuen Funktionen gibt es beim DataDude:

    • Dependency Viewer
    • Refactoring
      • Move Schema
      • Expand Wildcard
      • Fully Quality Name
      • Refactor in to strongly typed DataSet definitions
      • Refactor Command Generator
    • Data Generation
      • Sequential Data Bound Generator
      • Editors for the Data Bound Generator, Sequential Data Bound Generator and RegEx String Generator to make configuration easier
      • The RegEx editor also tries to interpret your CHECK CONSTRAINTs and create a matching RegEx expression that you can use to generate data values that match the constraint definition
      • The RegEx editor can also be used for interactively defining and testing RegEx expressions and evaluate the output visually, which makes it a lot easier to create the right RegEx expression for your value domain.
    • MSBuild Tasks
      • SqlSchemaCompareTask; allows you to compare schemas between two database from the command line using MSBuild.
      • SqlDataCompareTask; allows you to compare the content of tables within two databases from the command line using MSBuild.
    • T-SQL Static Code Analysis
    •  Miscellaneous tools
      • SQL script pre-processor command-line utility, which will expand all SQLCMD includes and variable definitions (sqlspp.exe)
    • Schema Manager API

 

Vorsicht: Nach diesen Updates werden Database Projekte beim ersten Öffnen durch einen Wizard konvertiert und sind dann für ältere Versionen von Visual Studio unbrauchbar.

Viel gespielt habe noch nicht mit den Tools:

Die statische Code Analyse hat mir aber schon mal 66 Warnings in einem Projekt ausgespuckt. Keine dramatischen Verfehlungen, aber leider funktioniert bei mir die "Show Error Help" Funktion nicht. Auch die ausgegeben IDs findet Google noch nicht. Mir fehlen also die Erläuterungen zu den Ausgaben.

Der Schema Dependency Viewer gefällt mir auch sehr gut. Als CodeRush Anwender ist man von dessen References Viewer im C# Code aber verwöhnt. Einfach Shift+F12 und alle Referenzen werden blitzartig dargestellt. Das Gleiche im T-SQL Editor wäre super. Bis dahin dürfen wir jetzt wenigstens schon mit der Maus im Schema Viewer das Kontext Menü aufrufen.

Tuesday, August 14, 2007 11:10:41 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Tuesday, July 31, 2007

Im Moment bleibe ich 2 Tage pro Woche zu Hause und arbeite an meinem Heimarbeitsplatz. Die restlichen Tage fahre ich ins Büro an arbeite dort an meinem Büro-PC. Sehr schnell habe ich bei diesen häufigen Wechseln festgestellt, dass die Gefahr besteht sehr viel Zeit in den Datenabgleich zu stecken. In diversen Programmen bearbeite ich Daten, die am anderen PC nicht automatisch wieder zur Verfügung stehen.

Einige Tools und Vorgehensweisen helfen mir inzwischen dabei, wirklich fast reibungslos den Arbeitsplatz zu wechseln. In manchen Bereichen wäre aber noch eine Verbesserung wünschenswert. Grundsätzlich bevorzuge ich für die tägliche Arbeit Desktop-Applikationen. Web (2.0) Applikationen haben an manchen Bereichen ihre Berechtigung, aber im Browser möchte ich nur in Ausnahmefällen arbeiten.

OpenVPN

Damit habe ich Zugriff auf das Intranet von CPTec und kann auf alle dortigen Dienste zugreifen:

  • Exchange-Server über Outlook
  • File-Server
  • Arbeitszeiterfassung über selbst gestrickte Intranet-Applikation
  • Remote Desktop zur Windows Server Administration
  • Putty zur Linux Server Administration

Aus Sicherheitsgründen läuft aber die VPN Verbindung nur in einer Virtuellen Maschine. Das bedeutet, dass mein Heimarbeitsplatz nicht Mitglied der Domäne ist. Das ist so gewollt, aber Roaming Profiles scheiden damit aus.

Team Foundation Server

Alle aktuellen Projekte sind darin unter Versionsverwaltung. Seit dem Service Pack 1 sind damit auch gesicherte externe Verbindungen möglich. Einfach Abends immer brav einchecken und am nächsten Tag am anderen Arbeitsplatz Get Latest ausführen.

Google Browser Sync

Mit dieser Firefox Add-on lassen sich automatisch alle Bookmarks synchronisieren. Wenn mir in der Arbeit eine interessante Seite unterkommt und ich einen Bookmark setze, dann ist der ganz einfach zu Hause auch vorhanden. Das ganze funktioniert so unauffällig und gut, dass man fast vergessen könnte, dass Browser nicht automatisch überall meine Bookmarks haben.

Mozy online backup

Zusätzlich zur Datensicherung hat man über den Web Restore von Mozy, die Möglichkeit Daten in Arbeit auf heimische Daten zuzugreifen. Dabei muss weder zu Hause der PC laufen, noch muss ich vorher schon daran gedacht haben, dass ich etwas brauchen könnte. Die letzte Tätigkeit am Ende das Heimarbeitstags sollte ein Mozy Backup sein. Aber dank inkrementeller Sicherungen und der schnellen ADSL2 (16000/800 kbit/s) Verbindung geht das ganz hurtig.

RSS-Bandit

Ein RSS Aggregator in .NET, der toll funktioniert. Der Reader hat eine Funktion um die Feed Liste inklusive der Information, welche Beiträge gelesen sind, remote zu speichern. Mit einem Tastenklick wird der komplette Status auf meinen FTP Server übertragen oder von dort eingelesen.
Praktischerweise ist der Autor auch noch ein interessanter Blogger: Dare Obasanjo aka Carnage4Life

E-Mail

Verwende ich eigentlich im Rahmen der Synchronisierung fast ausschließlich um Erinnerung von der Arbeit nach Hause zu transferieren. In die andere Richtung kann ich ja einfach auf dem Exchange Server per VPN eine Erinnerung setzen. Manchmal schicke ich auch Termine hin und her. Aber den Kalender habe ich noch nicht sauber synchronisiert. Google + Outlook ist noch zu holprig. Outlook + live.com ist auch noch nichts.

Google Docs & Spreadsheets

Bei weitem nicht so schön wie Excel oder Word und sicher kein genereller Ersatz. Aber für die gelegentliche, verteilte Tabelle durchaus brauchbar.

 

Wichtige bei allen diesen Vorgehensweisen ist mir, dass ich zu Hause wirklich alles abschalten kann. Es soll nicht die ganze Zeit irgendwas laufen, nur damit ich mal schnell ein paar Daten übertragen kann.

Gibt es noch mehr Tools die mir den Wechsel des Arbeitsplatzes vereinfachen können?

Tuesday, July 31, 2007 11:30:35 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Tuesday, July 24, 2007

Ich habe mich geirrt! Adobe FrameMaker wird so schnell nicht sterben. Vor fast einem Jahr hatte ich das noch befürchtet: Adobe SVG-Viewer tot

Jetzt ist die FrameMaker Version 8 veröffentlicht worden. Bisher kann ich mich auch nur über die Webseite über die neuen Features informieren. Selbst getestet habe ich diese Version noch nicht. Interessant sind sicherlich die DITA Unterstützung und alle XML Verbesserungen.

Aber aus tiefsitzenden Argwohn kann es keine Adobe Erwähnung ohne Häme geben:

  • Unicode Unterstützung: Willkommen im neuen Jahrtausend! Wow! Wurde da etwa gegen eine neue C Library gelinkt?
  • Flash Unterstützung: Jetzt auch tolle, bunte Werbebanner in der TD?
  • Mehrfaches Undo: Ein eigentlich selbstverständliches Feature. Jetzt neu bei Adobe.
  • 3D Modelle in PDF Dateien integrieren: Drucker bitte separat bestellen!

Da fällt mir auch der Adobe Illustrator CS3 wieder ein. In der CS2 gab es beim Autocad DWG Import einen Schalter Flatten Layers. Wenn die ausgeschalten war, wurden die Autocad Ebenen in Illustrator übernommen. In CS3 fehlt jetzt einfach dieser Schalter. Die Funktion ist fest an. Auf Wiedersehen Autocad Ebenen. Ein Nachbearbeiten ist nicht mehr sinnvoll möglich. Von Adobe fehlt jede Reaktion: Illustrator CS3 and Autocad DWG layers

Tuesday, July 24, 2007 1:38:03 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Tuesday, July 17, 2007

Auf ars technica wurden 4 Online Backup Dienste verglichen:

  • Carbonite
  • Mozy Online
  • XDrive
  • Iron Mountain's Connected Backup/PC service

Dabei schnitt Mozy Online am Besten ab:

Of the services we tested here, Mozy Online struck the best balance between functionality and flexibility and is our overall top pick for an online backup service. The free version of the service is also worth using, but the delay between restoration requests and restoration file availability under the free service make the paid version more attractive.

Das deckt sich mit meiner Erfahrung. Ich bin mit dem Dienst wirklich sehr zufrieden. Da ich die Rücksicherung zum Teil auch für den Datentransfer an einen anderen Rechner nutze, starte ich den Restore oft erst, wenn ich die Daten wirklich brauche. Da ist die übliche Wartezeit von einigen Minuten störend. Einmal hat es auch deutlich länger gedauert. Das war aber bisher eine Ausnahme. Bis jetzt kann ich noch gut bei der kostenlosen Version bleiben. Aber $4.95 pro Monat für die unlimitierte Version ist immer noch sehr fair.

Für große Datenmengen würde ich den Dienst im Moment aber nicht verwenden. Eine abgerauchte 500 GB Platte per Download zu restaurieren ist bestimmt kein Spaß. In den USA kann man sich den Restore auch auf DVDs schicken lassen. Das geht in Deutschland noch nicht.

Auch nach 3 monatiger Nutzung empfehle ich diesen Dienst gerne weiter. Deswegen auch nochmal mein Referral Code 67F8A2, bzw. der Referral Link. Bei einer Neuanmeldung gibt es beim kostenlosen Dienst gleich 256MB Platz zusätzlich :)

Tuesday, July 17, 2007 10:59:23 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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# Wednesday, June 27, 2007

Ich arbeite wieder mal von zu Hause. Mein Rechner läuft unter Vista x64 und im wesentlichen brauche ich Visual Studio 2005 und den SQL Server 2005. Einige der Applikationen die ich zu betreuen habe, laufen aber noch unter Visual Foxpro. Die Foxpro 9 DVD habe ich auch schon hier liegen. Bisher hatte ich noch keine Notwendigkeit die Entwicklungsumgebung wirklich zu installieren.

Prompt braucht es jetzt für einen Kunden ein kleines Update an einer Foxpro Applikation. Also die DVD rausgesucht und den Setup starten... Halt! Argh! Bei diesem Kunden läuft ja noch Foxpro 8! Oh, oh! Was nun?

Vorsorglich hatte ich schon meinen PC in der Arbeit mit Terminal Services versehen. Also ein kurzer Anruf und ein Kollege schaltet den Rechner ein. Per OpenVPN kann ich mich mit dem Firmennetzwerk verbinden und per Terminal Services den Arbeitsplatzrechner mit der funktionierenden Entwicklungsumgebung ansteuern.

OpenVPN läuft bei mir aus Sicherheitsgründen nur in einer virtuellen XP Maschine. Von dort starte ich dann den Terminal Services Client und bin so gut wie in der Arbeit :).

Das Problem war schnell behoben. Auch weil der Bildaufbau über die 2MBit Standleitung von CPTec und meine 16MBit ADSL2 Leitung sehr flüssig war. Und das obwohl ich mit der normalen Auflösung des entfernten PCs gearbeitet hatte. Immerhin 1600x1200 Pixel. Also mit einem Rändern rechts und links auf dem 24" LCD :)

Als Bonus brauchte ich auch keine Projekt Daten hin und her kopieren. Irgendwie haben es die Foxpro Projekte nie in die Versionskontrolle geschafft ;)

Wednesday, June 27, 2007 4:17:31 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #
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